Löwenzahn
| Ernährung - Futterpflanzen - Blumen |
Saison
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Hauptsaison: April und Mai
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Nebensaison: März, Juni, Juli und August
Gattung: Korbblütler (Asteraceae)
wissenschaftlicher Name: Taraxacum officinale
Vogelarten
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größere exotische Körnerfresser
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größere Sittiche (Nymphensittiche, Agaporniden u.ä.)
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Kanarienvögel
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Papageien, Aras, Amazonen u.ä.
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Prachtfinken
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Wellensittiche
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Ziergeflügel
Standorte
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Äcker
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Brachland/Ruinen
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Feldwege
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Nutz- und Ziergärten
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Wälder und Waldränder
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Wiesen und Weiden
Der Löwenzahn hat seine Hauptsaison im April und Mai. Vereinzelt kann man ihn auch noch im Herbst entdecken. Er wird bevorzugt von den Vögeln verzehrt, wenn die Samen beginnen sich bräunlich zu verfärben. Die Blütenblätter, die sich auf der Spitze der Samenköpfe befinden, sind vertrocknet und somit bräunlich. Beim Berühren fallen Sie leicht ab. Die grünen Blätter können genauso verfüttert werden. Wenn Sie die Samenköpfe sammeln und einfrieren, können Sie Ihren Vögeln in den Wintermonaten ebenfalls die Samen anbieten.
Die halbreifen Samen sind aber auch die Hauptnahrung der Gimpels, Hänflinge, Zeisigs und anderer heimischen Finkenarten.
Der Löwenzahn ist eine der wichtigsten und wertvollsten Frühjahrsfutterpflanzen für europäische Finken. Aber auch ein beliebte Futterpflanze bei Kanarienvögeln, Wachteln, Sittiche und exotischen Körnerfressern.
Sogar der Saft des Löwenzahns kann den Vögeln angeboten werden. In einer Mischung mit den Säften der Schafgarbe (Achillea millefolium) und der großen Brennessel (Urtica dioica) kann eine wertvolle Nahrungsergänzung gewonnen werden. Dieser Saft hat ein Stärkungs- sowie ein vorbeugende Funktion gegen viele Mangelerscheinungen. Die Wirkstoffe des Löwenzahns beeinflussen positiv den gesamten Stoffwechsel und haben auch eine heilende Funktion bei Leber- und Gallenerkrankungen. Die Schafgarbe stärkt den Kreislauf und hat eine unterstützende Wirkung bei Störungen im Magen-Darm-Bereich. In der Brennessel sind Vitamin A und D sowie Eisen, Kalzium, Karotin, Lecithin und andere blutbildene Stoffe und Substanzen enthalten, die die Fortpflanzungfähigkeit steigern.
Die beste Erntezeit ist bevor die Pflanzen anfangen zu blühen. Jede einzelne Pflanzensorte wird gewaschen, in einem Mixer zerkleinert und anschließend wird die Flüssigkeit durch ein Leinentuch gedrückt. Nun können Sie die drei verschiedenen Säfte mischen und ihn den Vögeln 3 bis 4 Tage hintereinander ins tägliche Trinkwasser geben (1:4). Es ist empfehlenswert ein dunkles Trinkröhrchen zu verwenden, da durch Lichteinwirkung der Saft bereits nach 6 Stunden seine Wirkung verliert. Alternativ können Sie den Saft auch tröpfchenweise über das Trockenfutter verteilen. Allerdings sollte nur soviel Futter anbieten wie in 5 Stunden verbraucht wird.
Die Nahrungsergänzung kann in Abständen von 3-4 Wochen verabreicht werden. Vorzugsweise vor und während der Brutzeit.
In dunklen Gefäßen sowie in dunklen und kühlen Räumen kann die Mixtur gut gelagert werden. Sie braucht nur gut geschüttelt werden, wenn Sie längere Zeit gestanden hat.
Aktualisiert (Donnerstag, den 04. Juni 2009 um 13:52 Uhr)









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