Petersilie
| Ernährung - Futterpflanzen - Kräuter |
wissenschaftlicher Name: Petroselinum crispum
Gattung: Doldenblütengewächse
Herkunft
Die Petersilie stammt aus dem südlichen Europa, und zwar wahrscheinlich aus dem ostmediterranen Raum. In nördlicheren Breiten gewann sie während des Mittelalters an Beliebtheit, da sie in Klöstern und kaiserlichen Gärten als Folge des Capitulare de villis allgemein angebaut wurde.

Was wird verwendet
Blätter, Wurzel und (selten) Früchte. Getrocknete Blätter haben kaum noch Geruch oder Geschmack.
Geschmack: Alle Pflanzenteile strömen dasselbe starke und charakteristische Aroma aus, am meisten die Wurzel.
Inhaltsstoffe
Die ätherischen Öle aus Blättern und Wurzel sind im wesentlichen gleich zusammengesetzt:
Hauptkomponenten (10–30%) sind
- Myristicin
- Limonen
- Menthatrien
In geringeren Mengen auch
- Mono- und Sesquiterpene
Weiter wurden in Petersilie toxische Poly-ine gefunden, allerdings nur in sehr kleinen Mengen. Ein anderer Grund zur Sorge sind die photosensibilisierenden Furanocoumarine Bergapten und Isoimperatorin in der Wurzel.
Quelle(n)
- http://www-ang.kfunigraz.ac.at
- Fotos: Andrea Steiner
Aktualisiert (Donnerstag, den 04. Juni 2009 um 13:44 Uhr)









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