Dauerlegen
| Gesundheit - Krankheiten |
Ursachen
Das Hormonelles Ungleichgewicht könnte durch die selektive Zucht, im Hinblick auf die ganzjährige Zucht, im Laufe der Jahre entstanden sein.
Anzeichen
Andauernde Produktion von Eier
Folgen
Da das andauernde Legen von Eiern einen hohen Bedarf an Kalzium erfordert, schwinden schnell die Reserven. Viele Eier sind dadurch dünnschaliger oder gar schalenloser. Kalzium spielt auch eine sehr große Rolle beim Knochenaufbau und ist für die Bewegung der Muskeln notwendig.
Es kommt in vielen Fällen zu Gesundheitsstörungen. Nur wenige Wellensittiche überstehen, auch bei optimaler Ernährung, solche Leistungen.
Eine gefährliche Komplikation wäre z.B. die Legenot, welche öfters bei Dauerlegen beobachtet wurde.
Behandlung
Der Tierarzt aus dem Loro Parque Marcellus Bürkle empfiehlt folgendes:
Zunächst sollte eine Zuchtgenehmigung erlangt werden und danach sollte ein passendes Männchen erworben werden (vielleicht auch nur leihweise). Sollte sich die beiden gut verstehen, wird es erst zur Balz und danach zur Paarung kommen. Lassen Sie beim ersten Mal die beiden das komplette Brutprogramm vollziehen und entfernen Sie erst nach der zweiten Brut die Nistkästen und alle stimulierenden Teile aus dem Käfig. Dadurch verliert das Weibchen den übermäßigen Bruttrieb und wird in Zukunft das Dauerlegen unterlassen.
Zweite Möglichkeit besteht darin, auch ohne ein Männchen zu erwerben, gleich alle stimulierenden Teile aus dem Käfig zu entfernen und die Tageslichtlänge auf 8-10 Stunden zu verkürzen.
Oftmals helfen aber diese Einwirken nicht, in diesen Fällen sollten Sie den Tierarzt aufsuchen. Dieser kann dem Weibchen ein Hormon (Medroxyprogesteron) verabreichen, was die Ovulation (Bildung neuer Eier) unterbricht.
Nebenwirkungen:
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Gewichtszunahme
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Leberschäden
Wirkungsdauer ist von Tier zu Tier unterschiedlich Bei einigen Vögeln wenige Wochen und bei anderen bis zu einem halben Jahr.
Zu den stimulierenden Teilen zählen:
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Spiegel
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Brutkasten
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anderes Spielzeug
Dritte und letzte Möglichkeit wäre ein chirurgischer Eingriff, wo die inneren Fortpflanzungsorgane entfernt werden. Dieser Ablauf nennt sich Salpingohysterektomie, doch die Methode birgt eine Menge an Risiken und sollte nur angewandt werden, wenn alle anderen Fehl geschlagen sind.
Quelle
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WP-Magazin









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