Knochenbrüche
| Gesundheit - Krankheiten |
Eventuelle Anzeichen
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abnorme Flügel- oder Beinhaltung
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beim Tasten eventl. herausstehende Knochensplitter oder Knirschen von Bruchenden tastbar
Mögliche Ursachen
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Stürze
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Gegenfliegen an Flächen (z.B. Scheiben)
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Hängen bleiben an Gardinen oder Gittern
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Quetschungen; häufig bei Jungvögeln mit Rachitis (Knochenweiche)
Behandlung
Der Vogel sollte schnellstmöglich in ärztliche Behandlung. Bis zum Erreichen des Arztes sind folgende Maßnahmen eventl. nötig:
bei offenen und blutenden Knochenbrüchen, erst an die Stoppung der Blutung denken und die offene Stellen mit einem Pflaster oder Mullauflage abdecken
Stützverband anlegen
Brüche werden in zwei Bereiche eingeteilt
Beinbereich:
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Das gesamte Bein mit einem Schienenverband versorgen. Dazu wird dieses in seiner normalen Winkelung mit Verbandwatte (ca. 1-2 cm breite Streifen) ein- bis zweilagig umwickelt.
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Als Schiene eignen sich je nach Größe Holzspachtel oder Streichholz an der Beinaußenseite.
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Anschließend das geschiente Bein mit einer selbsthaftenden Mullbinde (ca. 1-2 cm breite Streifen) ein- bis zweilagig umwickeln.
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Zum besseren Halt könnte der Verband mit einem Klebebandstreifen umklebt werden.
Hinweis
Sogenannte Schlingenverbände, bei denen das Bein zur Ruhigstellung hochgebunden wird, eignen sich nicht. Die Vögel können sich nur schwerfällig bewegen und der Verband würde angepickt werden. Die Gefahr der Strangulation besteht.
Flügelbruch:
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Flügel leicht angewinkelt an den Körper halten
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in Achtertoren den Flügel mit Verbandwatte ein- bis zweilagig umwickeln
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anschließend mit einer selbsthaftenden Mullbinde ebenfalls ein- bis zweilagig umwickeln
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für einen besseren Halt, auch hier Klebeband auf dem Verband aufkleben
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mit Kreppband (läßt sich später leicht entfernen) die Schwungfedern der beiden Flügel zusammenkleben.
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Vogel am Klettern hindern, da dieser kaum Balance halten kann
Hinweis
Niemals den gebrochenen Flügel mit dem gesunden zusammen am Rumpf fixieren. Es besteht die Gefahr der Atembehinderung.









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