Grabmilben
| Gesundheit - Milben |
Eventuelle Anzeichen
Sie leben in der Haut am Schnabelansatz der Wellensittiche in feinsten Bohrgängen, die sie graben. Das Bohrsystem sieht äußerlich wie ein feinstporiger Schwamm aus, was der Erkrankung im Volksmund die Namen gab: Schnabelschwamm oder Schnabelräude.
Vom Schnabel können sich die Milben auch auf andere unbefiederte Stellen ausbreiten, dazu zählen:
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Beine
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Kloakenöffnung
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Augenlider
Mögliche Ursachen
Mögliche Ansteckung bei der Fütterung von Jungtieren. Der Ausbruch, dass heißt eine rasante Vermehrung der Milben erfolgt durch Schwächung des Immunsystems bzw. Stress.
Behandlung
Werden die Milben nicht bekämpft, greifen sie unweigerlich die Wuchsbasis des Schnabels derart an, dass dieser überschnelles und auch krummes Wachstum zeigt. Dies kann auch nach einer erfolgreichen Behandlung weiterhin lebenslänglich auftreten.
Die Behandlung selber erfolgt mit speziellen Salben, meist jedoch mit Speise- oder Paraffinöl, welches auf die betroffenen Hautstellen gepinselt wird. Leider ist diese Behandlung sehr langwierig, die Bohrgänge werden verstopft und die Milben ersticken.
Durch diese Behandlung ist erforderlich, die Wellensittiche ständig einzufangen und durch das Öl verklebt das Gefieder, was großen Stress für die Kleinen bedeutet. Es kann auch passieren, dass bei andauernder Behandlung, das Gefieder so verfettet, dass er nicht mehr fliegen kann. Verschluckt er Öl, so leidet er zunehmend noch an Durchfall.
Bei Verfettung hilft nur häufiges Abduschen mit lauwarmen Wasser damit sich die fettige Substanz wieder löst.









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