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Haltung - Ratgeber und Hinweise

Zuerst den Käfig kaufen:

Noch ehe der Papagei ins Haus kommt, muss sein Käfig fix und fertig eingerichtet an einem festen Platz in der Wohnung stehen.

  • mehr Infos rund um den Käfig
  • mehr Infos rund um Spielzeug

 

Standort für den Käfig/ Zimmervoliere

Stellen Sie Käfig oder Zimmervoliere in einem Raum auf, in dem Sie sich, eventl. auch Ihre Familie, am häufigsten aufhalten. Eine helle, geräumige Zimmerecke, nicht nahe am Fenster, aber möglichst mit Blick nach draußen ist der ideale Platz. Achten Sie darauf, dass Käfig oder Voliere keine direkte Sonneneinstrahlung abbekommen und nicht in der Zugluft stehen. Zugluft kann Papageien krank machen. Ein Käfig muss erschütterungsfrei aufgestellt werden.

Entweder auf dem speziellen Käfigstativ, auf einem stabilen Tisch oder einem dicken Brett. Befestigen Sie das Brett etwas in Höhe Ihrer Augen mit einer Spezialhalterung an der Wand. Der Wellensittich will dem Menschen ins Gesicht sehen können. Er wird unruhig, wenn über ihm hantiert wird.

 

Wichtig:

Die Küche ist als ständiger Platz für Käfig oder Voliere völlig ungeeignet. Vor allem Kochdämpfe und Zugluft sind sehr schädlich für die Gesundheit Ihres Wellensittichs.

 

Wo Sie Papageien kaufen können:

Die im Handel angebotenen Wellensittiche stammen meist aus Inlandzuchten.

 

Ist der Papagei gesund?

Ein gesunder Wellensittich weist folgende Merkmale auf:

  • Alle Federn sind bereits voll ausgebildet, liegen glatt an und sind nicht verklebt.

  • Die Federn und die Kloake sind nicht von Kot verschmutzt. Sehen Sie auch die Anatomie.

  • Augen und Nasenlöcher sondern keine Flüssigkeit ab und sind nicht verkrustet.

  • Die Hornschuppen an den Füßen liegen glatt an.

  • Zwei Zehen eines Fußes zeigen nach vorn, zwei nach hinten, keine darf fehlen, alle haben Krallen. Allerdings wäre eine fehlende Kralle oder auch Zehe nur ein Schönheitsfehler, nicht unbedingt das Anzeichen einer Krankheit.

  • Der Kot besteht aus einem dunklen und weißen Exkrement und ist mittelfest.

  • Ein gesunder Papagei zeigt Interesse an seiner Umgebung, putzt sein Gefieder, isst, trinkt oder schläft, wobei er auf einem Bein ruht.

  • Ein kranker Papagei blickt teilnahmslos vor sich hin, hat aufgeplustertes Gefieder oder schläft auf beiden Beinen ruhend. Der Kot kann wässrig, rötlich verfärbt oder gar schäumend sein.

Kahle Körperstellen können auf das Rupfen der federn hinweisen, sind aber noch kein Beweis dafür, dass der Papagei dieser Untugend frönt. Hier sollten Sie mit dem Zoofachhändler sprechen, er wird Ihnen Genaueres dazu sagen.

 

Jung ist besser als alt:

Kaufen Sie am besten einen jungen Wellensittich, denn er wird schnell zutraulich. Bei einem gezüchteten Vogel ist sein Alter bekannt. Mit der Hand aufgezogene Jungvögel sind meistens bereits an den Menschen gewöhnt und schließen sich ihm eng an. Wellensittiche, die in der Nisthöhle von Ihren Eltern gefüttert wurden, müssen sich erst allmählich an den Menschen gewöhnen. Hat sich ein Jungvogel bereits einem gleichaltrigen Artgenossen angeschlossen, darf das Pärchen keinesfalls getrennt werden. Der Erwerb eines solchen Pärchens wäre ein Glücksfall für Sie. Die jungen Vögel können sich gut an das Leben in menschlicher Gesellschaft gewöhnen, werden zutraulich und haben doch im Artgenossen einen Partner.

 

Welches Geschlecht sollte der Papagei haben?

Es ist völlig unwichtig, ob Sie sich ein Männchen oder ein Weibchen aussuchen. Selbst Paare können ohne weiteres aus gleichgeschlechtlichen Vögeln bestehen, wenn Sie harmonieren. Lediglich für die Zucht spielt das Geschlecht eine entsprechende Rolle. Bei nur wenigen Papageienarten lassen sich die Geschlechter durch äußere Merkmale erkennen. In der Regel kann das Geschlecht eines Papageis nur durch die Endoskopie, einen operativen Eingriff, festgestellt werden.

 

Der Kaufvertrag:

In jedem gut geführten Zoofachgeschäft ist es heute selbstverständlich, dass dem Käufer eine detaillierte Kaufbescheinigung ausgestellt wird. Die dem Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) angeschlossenen Zoofachgeschäfte halten hierfür einen Heimtier-Pass bereit. Aus diesem Vertrag sollte hervorgehen:

  • Datum des Kaufs

  • Vogelart, beziehungsweise Unterart

  • Fußringnummer

  • Kaufpreis

  • Anschrift des Verkäufers und Käufers

Auch das Geschlecht des Vogels sollte vermerkt sein. Bei Tausch, Leihgabe, Zuchtgemeinschaften oder Schenkung sollten ebenfalls so konkrete schriftliche Vereinbarungen wie beim Kaufvertrag getroffen werden.


Kommentare

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Latest Message: 1 Jahr ago
  • Paula : Glückwunsch zu Deinen beiden Neuzugängen! ; - )
  • Kohli : Ich heiße meine zwei Neuzänge Piesi aus Hennigsdorf und Coco aus Marquee in meiner Voliere willkommen.
  • Kohli : Sein Zustand hat sich zum Glück gebessert. Jetzt ist er "nur" noch schlapp.
  • Kohli : Mein Hansi hat seit zwei Tagen Durchfall... ich hoffe es bessert sich.
  • Kohli : Immer dieseProbleme mit dieser ShoutBox... aber jetzt sollte alles wieder funktionieren.
  • Kohli : Guten Morgen zusammen!
  • Kohli : So... endlich gab es ein Update... die Einträge ziehen sich in die komplette Breite.
  • Kohli : Naja... ging so! Hatte nicht viel machen können. Das Wetter war ja nicht so schön. Hätte gerne den Grill angeschmissen.
  • Paula : Hoffe, Du hattest einen schönen Vaddertach ;-)
  • Paula : Jetzt scheint Ruhe zu sein, was?

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