Gesäumte Wellensittiche (Spangles)
| Zucht - Farbschläge |
Allgemeines
Gesäumte, welche unter Züchterkreisen auch Spangles genannt werden, bedeutet "mit Pailletten besetzt".
Sie haben durch Mutation einen Reduktionsfehler in ihren Melaninen. Die dunklen Federn auf dem Kopf, Nacken, Rücken, Flügeldecken sind hell geworden. Das Melanin ist in die Ränder gewandert, so dass die Federn schwarze oder braune Säume haben, die hell eingefasst sind.
Nur die Federschäfte haben teilweise ihr Pigment erhalten, was deutlich an an den Schwingen und Schwanzfedern zu erkennen ist. Mit Ausnahme der Schäfte sind diese Säume gelb oder weiß aufgehellt.
Im Idealfall haben auch die Kehltupfen eine aufgehellte Mitte mit einem dunklen Kranz. In der Regel sehen diese aber eher gespalten aus.
Geschichte
Die erste Mutation ist 1972 bei einem australischen Züchter aufgetreten. Sie waren von der Größe her wie ihre Artgenossen. 1980 gelangten die erste Exemplare nach England und 1981 über die Schweiz auch nach Deutschland.
Es wurde nun alles daran gesetzt, sie auf die Größe von Schauwellensittichen zu bringen, was auch sehr gut gelungen war, denn die Gesäumten vererben dominant und sind zudem auch vitaler und fruchtbarer als andere Farbschläge.
Ihre Vererbung verläuft in Faktoren, wobei Gesäumte mit Doppelfaktor sehr stark in ihren Grundfarben aufhellen.
Quelle
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Wellensittiche von Horst Bielefeld









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