Kakadus
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Die Heimat der Kakadus ist Australien, Indonesien, Ozeanien und die Philippinen. Kakadus werden in die Gruppen der schwarzen und der weißen Kakadus gegliedert. Die weißen Kakadus teilen sich wiederum in die Arten mit schwarzem und die mit weißem Schnabel. Kakadus sind weitgehend an waldreiche Lebensräume gebunden. Wegen fortschreitenden Waldrodungen in ihrer Heimat sind viele Arten stark gefährdet, einige gar vom Aussterben bedroht. Kakadus sind überaus intelligent und können in der Obhut des Menschen beachtliche Leistungen erbringen. Doch eignen sie sich nur bedingt als Heimvögel, da ihr naturbedingtes Nagebedürfnis und ihr kräftiger Schnabel jegliches Holz zu Sägemehl verarbeitet. Eingesperrt in einen Käfig wird der Vogel zum Ferderrupfer mit tödlichen Folgen. Nur geräumige Flugvolieren mit vielen starken Ästen zum Zernagen kann einem Kakadupaar als angemessener Lebensraum dienen. Der Boden dieser Voliere muss betoniert sein, denn Kakadus graben ausdauernd mit dem Schnabel im Boden und können leicht unter dem Gitter hindurch entkommen. Aber man sollte Kakadus immer durch Aufschütteln von Erde auf dem Volierenboden das Graben ermöglichen. Ein einzeln gehaltener Kakadu braucht fast ununterbrochenen Kontakt zu seiner Bezugsperson, wenn er nicht kümmern und mit dem Schnabel oder Stimme Schaden anrichten soll. Schwierig ist die Ernährung von Kakadus, weil sie nur sehr zögerlich ungewohnte Nahrung annehmen. Sie benötigen aber viel Frischkost und neben Sämereien auch zusätzlich Eiweiß. Versuchen Sie mit entsprechender Geduld immer wieder, sie zum Genuss von Ungewohntem zu bringen.
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