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Hyazinthara
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THEMA: Hyazinthara
#117
Hyazinthara vor 2 Jahren, 2 Monaten Karma: 3
Aussehen

Seine Gefiederfarbe wird häufig Kobaltblau genannt, wobei die Schwingen und Schwanzfedern am dunkelsten sind. Das lebhafte Gelb der nackten Hautpartien um Augen und Schnabel steht zur Gefiederfarbe in starkem Kontrast.

Größe: Ca. 1m (größter Papagei)
Gewicht: 1,5 Kg (zweitschwerster Papagei mach dem Kakapo)







Allgemeines

Andere Bezeichnung: Arara-Azul.

In seiner Heimat Brasilien ist der Hyazinthara auch heute noch unter dem Namen "Arara preta" bekannt. Dieser populäre Name ist eine wörtliche Übersetzung des älteren indianischen 'Tupi-Namens "Arara una". "Arara" ist ein lautmalerischer Name.

Das Tupi-Wort "una" bedeutet dunkel, schwarz wie das portugiesische Wort "preta". Darauf war bereits in den vergangenen Jahrhunderten mehrfach hingewiesen worden.


Herkunft

Er lebt heute fast ausschließlich im Pantanal im südwestlichen Brasilien. Ansonsten existiert die Art im Gerais Grenzgebiet, wo die brasilianischen Staaten Tocantins, Piaui, Maranhoa und Bahia zusammentreffen, zusätzlich auch in Para u.a in der Serra dos Carajas. Sie sollte auch in Gebieten südlich des Amazonas von Manaus bis Marajo gesichtet worden sein.


Lebensraum

Trockene Wälder, Wasserläufen und feuchte Wälder mit Palmen.


Verhalten

Er ist der größte Papagei der Welt. Er lebt in der Regel paarweise oder zieht nach der Brutzeit in Familienverbänden durch das Pantanal. Die Bruthöhle kann man auch in Uferhöhlungen finden.


Ernährung

Hauptsächlich von Nüssen und Palmfrüchten der Acuri-(Scheelea phalerata) und Bocaiuva-Palmen (Acrocomia aculeata).


Haltung

Hyazihtaras haben ein hohes Nagebedürfnis und schreien sehr laut.


Ernährung

Das Körnerfutter wird während der Brutphase überwiegend gekeimt angeboten. Wenn Junge aufgezogen werden zusätzlich noch im ungekeimten Zustand. Obst (Apfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen, Bananen, Apfelsinen usw.), Beeren (Hagebutten, Roter und Schwarzer Holunder, Ebereschen) und Gemüse (Gurken, Zwiebeln, Möhren, Zucchini, Paprika, usw.) werden frisch oder aufgetaut angeboten. Halbreifer, tiefgefrorener Mais ist für Aras ein Leckerbissen.

In einem großen Napf vermengen und mit einem Weichfuttergemisch (Weichfresserfutter, Honigfutter, Eifutter, Matzinger Hundeflocken, etwas Kalk und Mineralstoffe [Korvimin]) überstreut.

Dazu kommen noch einige Brocken Hundefutter (Trimm) sowie Nüsse (Para-, Wal-, Hasel- und Zirbelnüsse) und gelegentlich getrocknete Garnelen. Hähnchenknochen und Kotelettknochen mit Fleischresten daran können ebenfalls angeboten werden.

Diese sind fast so begehrt wie Nüsse.


Zucht

Die Zucht gelingt nur mit einem hamonisierendem Pärchen. Gelegegröße: 2 bis 3 Eier, die von dem Weibchen ca. 24-26 bebrütet werden. Die jungtiere verweilen dann noch ca. 13 Tage in der Höhle und verlassen dann das Nest, wenn Farben und Federn voll ausgebildet sind.

Der Nistkasten sollte mindestens 100 x 120 cm groß sein und ein Einschlupfloch mit einem Durchmesser von 30 cm haben.


Sonstiges

Der Hyazinthara ist sehr bedroht. Man schätzt dass noch 2500 - 5000 dieser wunderschönen Tiere in Freiheit (meist Brasilien) noch leben.
Die IUCN stuft ihn als "stark gefährdet" ein.

Quelle

bluemacaws.org
Kohli
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Letzte Änderung: 17.03.2010 19:11 von Loro choclero.Grund: Vervollständigung
René alias Kohli
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Moderation: Kohli, Loro choclero